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Ein Blog aus allen Bereichen ohne Bilder
Familysearch.org - wie finde ich Einträge ? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Regina Aufm Kampe, am 08-12-2009 15:02

Liebe Mitsucher,

Oft wird die Frage gestellt: Wie nutze ich die Datenbank der Mormonen ? Nachfolgend finden Sie eine kleine Anleitung, um Daten im IGI zu finden.
Es sind dort nicht etwa nur Mitglieder dieser religiösen Vereinigung eingetragen, wie
manche denken. Die Mormonen haben aus religiöser Motivation heraus ein
Interesse an der Erforschung ihrer Vorfahrendaten und um das zu
vereinfachen, verfilmen sie in der ganzen Welt Kirchenbücher und andere
personengeschichtliche Quellen und stellen diese dann teilweise ins
Internet. Die Datenbank ist zu finden unter:
http://www.familysearch.org

Veröffentlicht in : Die Themen, Tips und Praxis
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 8. Dezember 2009 )
 
Zwangsarbeiter-Gräber in Buxtehude PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Regina Aufm Kampe, am 08-12-2009 14:03

Auf zwei Friedhöfen in Buxtehude sind Gräber mit Namen zu finden, die fremd klingen.
Offensichtlich stammten diese Begrabenen aus dem Osten Europas und da sie während des letzen Weltkrieges starben, lag die Vermutung nahe, dass es sich um Kriegsgefangene, um Zwangsarbeiter handelt. Dem wollte ich nachgehen und habe nachfolgendes in Erfahrung gebracht.


Veröffentlicht in : Die Themen, Geschichte
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 8. Dezember 2009 )
 
Wenn Ahnenforschung zum Krimi wird PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Regina Aufm Kampe, am 23-09-2008 18:04

Zu dieser Geschichte der TV-Tipp

26. November 2008 - 20.45 Uhr, Mitteldeutscher Rundfunk, Die Spur der Ahnen

„Maries Akte“ erzählt die wahre Geschichte zweier Frauen, die beide „verrückt“ waren und über deren Schicksal der Zeitgeist völlig unterschiedlich richtete: Magdalena Kade glaubte 1866, die Mutter Gottes zu sehen. Ihre Großnichte Marie bildete sich 1928 ein, sie sei Jesus. Doch während Magdalena noch heute als „böhmische Bernadette“ verehrt wird und die katholische Kirche ihre Erscheinung „anerkannt“ hat, wurde ihre Großnichte Marie fast 100 Jahre später von den Nazis als „lebensunwertes Leben“ im Rahmen der NS-„Euthanasie“ermordet.

 Über Marie, die Tante ihres Vaters, wird in der Familie nicht geredet. 19 Jahre alt ist die Autorin, als sie zum ersten Mal von der Existenz ihrer Großtante erfährt. Obwohl sie schon damals eifrig dabei ist, ihren Stammbaum auszuforschen, wagt sie nicht nachzufragen. „Da schlummerte etwas im Nebel der Familiengeschichte, woran man besser nicht rührte.“


Autorin Kerstin Schneider 20 Jahre später macht sich Kerstin Schneider, mittlerweile Redakteurin beim Stern, auf die Suche nach ihrer Großtante Marie. Und stößt auf ein sorgsam gehütetes Familiengeheimnis: Marie litt unter Schizophrenie, eine Stoffwechselerkrankung des Gehirns, die einhergeht mit Wahnvorstellungen und Sinnestäuschungen. Schizophrene hören Stimmen, sehen mitunter Menschen und Dinge, die nicht existieren. Marie war 28 Jahre alt, als sie 1928 nach Arnsdorf bei Dresden in die Psychiatrie eingeliefert wurde. Als 1933 die Nazis an die Macht kamen, galt Marie als „lebensunwertes Leben“, wurde zwangssterilisiert und für Malaria-Versuche missbraucht. 1942 starb Marie unter mysteriösen Umständen in Großschweidnitz im Alter von 41 Jahren. Kerstin Schneider findet sogar Maries mutmaßlichen Mörder. Es ist Robert Herzer, der als „Arzt“ im „Sterbehaus“ in Großschweidnitz gearbeitet hat. Dabei war Herzer ein Hochstapler, der im Medizinstudium gescheitert war, wie die Autorin anhand alter Universitätsakten beweist.

Doch da ist die kleine Bemerkung in Maries Krankenakte, die die Ahnenforscherin hellhörig werden lässt. „Erblichkeit mütterlicherseits“ - diese knappe Bemerkung bringt die Autorin auf die Spur einer weiteren Verwandten. Marie hatte eine berühmte Großtante, Magdalena, die 1866 die Mutter Gottes an ihrem Bett stehen sah. In ihrem Heimatort, dem streng katholischen Philippsdorf in Böhmen (heute Filipov), entfachte die Nachricht von „Magdalenas Erscheinung“ eine Massenhysterie. Tausende pilgerten zu Magdalenas Haus, um die Stelle zu besichtigen, an der sich die Mutter Gottes die Ehre gegeben hatte. Magdalenas Hausärzte äußern schon damals den verdacht, dass die „Seherin“ ein Opfer ihrer Halluzinationen ist. Doch an der Wahrheit hat niemand ein Interesse: Die Katholische Kirche nicht, der seit „Magdalenas Erscheinung“ die Schäfchen zulaufen. Und auch die Philippsdorfer – bisher arme Webersleute – haben kein Interesse an der Wahrheit. Denn „Magdalenas Erscheinung“ beschert ihnen Reichtum und Wohlstand. Die Wallfahrt spült das Geld in die Haushaltskasse. Deshalb bauen sie anstelle von „Magdalenas Erscheinung“ eine Kirche. Und Magdalena wird als „böhmische Bernadette“ berühmt. Noch heute pilgern die Menschen jedes Jahr im Januar nach Philippsdorf, um Magdalenas Erscheinung zu feiern. Die „Seherin“ ruht in einer Privatgruft in der Basilika. Ihre Großnichte Marie liegt nur ein paar Kilometer davon entfernt. Namenlos verscharrt in einem Massengrab.

 Eine im wahrsten Sinne des Wortes „irre Geschichte“. Das Buch basiert auf Aktenmaterial, ist trotz seiner Faktenfülle spannend geschrieben. Geschichtsinteressierten und Ahnenforschern ist das Buch besonders zu empfehlen. Es zeigt, wie Familienforschung zum Krimi wird. Selbst als alter Hase lernt man eine Menge über Recherche, gerade, wenn man meint, alle Quellen versiegen.

 Kerstin Schneider: „Maries Akte - das Geheimnis einer Familie“ erschienen bei weissbooks Kerstin Schneider: „Maries Akte - das Geheimnis einer Familie“ erschienen bei weissbooks, ISBN: 978-3940888-02-0, zum Preis von 19,80 Euro


 

 

 

 


Veröffentlicht in : Die Themen, Ahnenforschung
Letzte Aktualisierung ( Montag, 8. Juni 2009 )
 
Kultur Rund um die Uhr PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator, am 01-09-2008 14:47

Im Rahmen der Veranstaltungstage Kultur Rund um die Uhr in Buxtehude präsentieren sich die Ahnenforscher am Do. den 4. und Fr. den 5. Sep. jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr und am Sa. den 6. Sep. von 11:00 bis 17:00 Uhr im Foyer des Buxtehuder Museum, Stavenort 2 mit Infos rund um die Ahnenforschung. Kultur rund um die Uhr wird von der Stadt Buxtehude veranstaltet.

Programm: Pdf öffnet im neuen Fenster

 


Veröffentlicht in : Die Themen, Tips und Praxis
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 8. Dezember 2009 )
 
Gut besuchte Ausstellung der Ahnenforscher PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator, am 24-02-2008 16:46

Ausstellung

 

Die Austellung der Ahnenforscher im Bonhoefferhaus in Buxtehude hatte am Sonntag regen Zulauf zu vermelden. Den ganzen Tag über präsentierten Genealogen aus dem hiesigen Raum ihre Arbeiten und gaben Ratschläge. Es gab Stammbäume zu bestaunen und Programme wurden vorgestellt. Alte Schriften konnten entziffert- und Kontakte geknüpft werden. Ortschroniken, Karten und Cd's konnten betrachtet werden. Die Austellung stieß auf große Resonanz der Besucher und zeigt einmal mehr das steigende Interesse an Ahnenforschung in der breiten Bevölkerung. Die Gruppe der Aussteller trifft sich regelmäßig am letzten Sonntag des Monats um 19.00 Uhr in der Ovelgönner Wassermühle . Jeder Interessierte ist natürlich herzlich willkommen !

 

 


Veröffentlicht in : Die Themen, Ahnenforschung
Letzte Aktualisierung ( Montag, 10. März 2008 )
 
Ahnenforschung in Buxtehude PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator, am 21-02-2008 21:19

Am Sonntag, dem 24.02.2008 werden Ahnenforscher ihre Arbeiten im Rahmen der Genealogie im Bonhoefferhaus in Buxtehude von 11:00 bis 17:00 Uhr präsentieren. Sie sind Mitglied der Gruppe, die sich regelmäßig am letzten Sonntag im Monat in der Wassermühle in Ovelgönne trifft und kommen aus den Kreisen ROW; STD; WL und dem südlichen Hamburg. Es werden verschiedene Arten von Ahnentafeln, Stammbäumen, Orts- und Familienchroniken gezeigt. Weiterhin besteht die Möglichkeit in der reichhaltigen Literatur zu stöbern, wie z.B.  Kopien aus alten Kirchenbüchern, Nachschlagebücher über Namensforschungen, Fachzeitschriften, alte Landkarten oder Vor- und Nachnamenslisten alter Kirchenbücher. Darüber hinaus können Sie in div. Nachschlagewerken auf PC's suchen lassen, z.B. CD's der Deutschen Geschlechterbücher, Kirchenbuchverkaterungen, Auswandererlisten etc. Sie können sich zeigen lassen mit welchen Programmen wir unsere Arbeiten machen und welche Möglichkeiten PC's und das Internet für die Familien- und Ahnenforschung bietet. Für jeden ist etwas dabei: So werden Fragen beantwortet, wie z.B.  Wie erstelle ich eine Ahnentafel?, Wie suche ich in den ehemaligen Ost-Gebieten nach meinen Ahnen?, Muss ich einen PC haben?, Welche P  Programme gibt es? und vieles mehr. Wir bieten den Besuchern die Möglichkeit, ihre alten Unterlagen und/oder Schriften mitzubringen, und durch uns übersetzen und entziffern zu lassen.

Sie finden das Bonhoeffer-Haus am Ende  er Ludwigstraße im Wendehammer. Die Ludwigstraße mündet gegenüber dem Aldimarkt in die Harburger Straße. Anfahrskizze
Vorab können Sie sich für Rückfragen unter folgenden Telefonnummern melden:
04161-85320, 04161-88107, 04161-62659


Veröffentlicht in : Die Themen, Ahnenforschung
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 8. Dezember 2009 )
 
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